Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase gemäß § 132g SGB V

Veranstaltungsdetails

GVPL 21-11 Mü

08.11.2021 bis 17.11.2021

48 Unterrichtseinheiten (UE) theoretischer Unterricht und 12 UE bestehend aus zwei Beratungsprozessen mit insgesamt vier begleiteten Gesprächen der angehenden Berater*innen

08:30 - 15:45 Uhr

08.11.21 – 10.11.21

15.11.21 – 17.11.21

meetinn Konferenzzentrum im Sirius Business Park München Neuaubing
Trimburgstr. 2
81249 München
Internet: https://www.meetinn.de/konferenzzentren/muenchen-neuaubing/

Interessierte Personen mit

  • einer Grundqualifikation als Gesundheits- und Krankenpfleger*in, Altenpfleger*in, Kinderkrankenpfleger*in, Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger*in, Staatlich anerkannte/r Heilpädagoge*in, Staatlich anerkannte/r Erzieher*in oder eine andere vergleichbare Berufsausbildung verfügen oder

  • einem einschlägigen Studienabschluss im Bereich der Gesundheits- und Pflegewissenschaften, als Ärztin/Arzt, der Geistes-, Sozial- und Erziehungswissen- schaften (insbesondere als Pädagoge*in, Heilpädagoge*in, Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in, Psychologe*in, Theologe*in)

Sie können an der Weiterbildung teilnehmen, wenn Sie

  • über eine Qualifikation bzw. ein Studium verfügen, wie unter "Zielgruppe" genannt sowie

  • eine dreijährige, für die gesundheitliche Versorgungsplanung einschlägige Berufserfahrung innerhalb der letzten acht Jahre nachweisen, die mindestens den Umfang einer halben Stelle umfasst hat, insbesondere in einer vollstationären Pflegeeinrichtung oder einem ambulanten Pflegedienst, einem ambulanten Hospizdienst/ambulanten Kinderhospizdienst (hauptamtliche Koordinatorenkraft), einem stationären Hospiz / stationären Kinderhospiz, einem SAPV-Team, einer Palliativstation oder in einem Palliativdienst im Krankenhaus oder in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche.

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung erhalten Sie ein ZERTIFIKAT und einen entsprechenden Nachweis, der Sie berechtigt, gegenüber der Krankenkasse Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V in den in § 1 Abs. 2 genannten Einrichtungen zu Lasten der Krankenkassen zu erbringen.

Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Teils erhalten Sie ein ZERTIFIKAT, das den Landesverbänden der Krankenkassen bzw. den Verbänden der Ersatzkassen vorzulegen ist. Wenn dieses Zertifikat nicht vorgelegt wird, gilt die Weiterbildung als nicht abgeschlossen und weitere Leistungen können nicht erbracht werden.

1.690,- inkl. Seminarunterlagen

ZIEL DES LEHRGANGS

Zunehmendes Lebensalter oder chronisch fortschreitende Erkrankungen machen eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen der physischen, psychischen, sozialen und religiösen bzw. spirituellen Unterstützung sowie mit Fragen zu pflegerischen Maßnahmen und medizinischen Behandlungen in Vorbereitung auf die letzte Lebensphase erforderlich.

Die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase im Sinne des § 132g SGB V orientiert sich am biografischen bzw. lebensweltlichen Hintergrund der Betroffenen.

Deren Wille ist zu respektieren und daher für uns handlungsleitend.

Inhalt der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase ist ein individuelles, auf die Situation der Betroffenen zugeschnittenes Beratungsangebot zur medizinisch-pflegerischen, psychosozialen und/oder seelsorgerlichen Versorgung in der letzten Lebensphase.

Ziel ist die Selbstbestimmung über Behandlungs-, Versorgungs- und Pflegemaßnahmen und damit eine Grundlage für eine Behandlung und Versorgung am Lebensende, die den geäußerten Vorstellungen des Sterbenden entspricht.

Die Lehrgangsinhalte lehnen sich an das internationale Konzept des Advance Care Planning (ACP) an.

Zugelassene vollstationäre Pflegeeinrichtungen im Sinne des § 43 SGB XI und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach § 75 Abs. 1 Satz 1 SGB XII können den Versicherten (der gesetzlichen Krankenversicherung) in den jeweiligen Einrichtungen eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase anbieten.

INHALTE DES LEHRGANGS

Der Lehrgang gliedert sich in zwei Teile. Er umfasst im ersten Teil die Theoriephase mit folgenden Inhalten:

  • Einführung in die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase

  • Kenntnisse zu medizinisch-pflegerischen Sachverhalten

  • Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen

  • Kommunikation in Beratungsgesprächen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase

  • Dokumentation und Vernetzung

Zeitrahmen:

  • 48 Unterrichtseinheiten theoretischen Unterricht (mit Diskussionen, Rollenspielen, Intensivtraining in Kleingruppen etc.) und

  • 12 Unterrichtseinheiten bestehend aus zwei Beratungsprozessen mit insgesamt vier begleiteten Gesprächen der angehenden Berater*innen mit anschließender Reflexion

  • einschließlich der Vor- und Nachbereitung und Dokumentation durch die angehenden Beraterin*innen.

Der zweite Teil der Weiterbildung dient der Sammlung weiterer Praxiserfahrung. Er umfasst die Durchführung von mindestens sieben Beratungsprozessen, die in der Regel innerhalb eines Jahres, alleinverantwortlich geplant, vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden.

Dieser Praxisteil wird durch erfahrene Dozenten*innen der HWA begleitet (z.B. Coaching-Gespräche, Plenararbeit, Organisation des Austausches zwischen Weiterbildungsteilnehmer*innen).

DOWNLOAD DER INFOBROSCHÜRE

Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V.

Fort-, Weiterbildung und Beratung

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Lehrgänge = Weiterbildungen, die über mehrere Tage oder Wochen laufen, für den erfolgreichen Abschluss erhalten Sie i.d.R. ein Zertifikat und/oder eine Urkunde.

Unsere Lehrgänge  sind zertifiziert nach AZAV und erfüllen die Voraussetzung, über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert zu werden. Gerne beraten wir Sie dazu und zu anderen für Sie in Frage kommenden Förderungen (wie Aufstiegs-Bafög/“Meister-Bafög“, das Programm WeGebAU, Die Bildungsprämie, etc.) 

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Die Fortbildungen für pädagogisches Personal für Kindertageseinrichtungen werden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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